Fernsehen bis zum Abwinken

Das Fernsehen, praktisch alle Sender, reagieren auf die Corona-Krise. Die laufende Berichterstattung ist fast bis zum Unerträglichen ausgeweitet. Aber das ist vermutlich nötig. Andererseits werden auch startbereite, neue Serien weit nach hinten verschoben. Die Sportschau zeigt „Klassiker“ aus dem Archiv, Sky nimmt Kindersendungen ins Programm und der Sport-Sender holt Jörg Vontorra wieder in den Dienst. Die Nachrichtensender bringen Endlosschleifen. Trotzdem aber verzeichnen fast alle Sender Zuschauerzuwachs, was allerdings auch kein Wunder ist. Man hat ja Zeit.

Videoschaltungen oder auch Video-Talkshows sind vielleicht mal ganz interessant, aber irgendwie fehlt ihnen das Leben. Es fehlt das Publikum, da können sich Schöneberger und Illner noch so sehr bemühen. Gut, dass es diese Technik gibt, aber Skype ist eben nicht HD-TV und der Ton hat allenfalls „Telefonqualität“.

Es hat auch sein Gutes. ARD und ZDF lüften mal ihre Archive und bringen fast vergessene Serien in ihre Programme One und Neo. „Bezaubernde Jeannie“ und das Krankenhaus im Schlottertal bis zum Abwinken.

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Beliebte Wochenmärkte in der Region

In den Zeiten des Corona-Virus kostet es vielen Mitmenschen viel Überwindung einen Supermarkt oder einen Discounter aufzusuchen. Manchmal sind die notwendigen Abstände einfach nicht einzuhalten. Ganz anders bei den Wochenmärkten hier in der Region. Alles spielt sich unter freiem Himmel und in frischer Luft ab. Und die Bananen, Äpfel, Birnen, Butter und Blumen sind garantiert frisch. Auch viele Hofläden beschicken die Wochenmärkte mit ihren Waren. Man kommt ins Gespräch …. und trifft sich nächste Woche wieder.

Hier einige Wochenmärkte in der Region:

Wochenmarkt Grasberg

Jeden Donnerstag befindet sich in der Zeit von 08:00 – 12:00 Uhr auf dem Parkplatz vor der Seniorenwohnanlage der Grasberger Wochenmarkt. Der Wochenmarkt bietet Ihnen eine Auswahl an frischen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln wie z.B. Obst und Gemüse, Käsespezialitäten, Honig oder Backwaren.

Wochenmarkt Worpswede

Der Worpsweder Wochenmarkt findet immer samtags von 09.00-14.00 Uhr auf dem neuen Dorfplatz – direkt beim zentralen Parkplatz vor dem „Kaffee Worpswede“ (Lindenallee 1) – statt und ist zu einem beliebten Treffpunkt für viele Worpsweder und Touristen geworden.

Osterholz-Scharmbeck

Wochenmarkt Klosterplatz Osterholz in Osterholz-Scharmbeck, Klosterplatz, 27711 Osterholz-Scharmbeck, Öffnungszeiten:Do 08:00 – 13:00

Zeven

Wochenmarkt Vitus-Platz in Zeven, Vitus-Platz, 27404 Zeven, Öffnungszeiten: Fr 08:00 – 12:30

 Findorffer Wochenmarkt (Bremen)

Mein persönlicher Favorit ist der Wochenmarkt in Bremen-Findorff (di., do. und sa.). Das ist nicht nur meine alte Heimat, nein, es ist auch der schönste Wochenmarkt weit und breit. Er hat Flair und auch das größte Angebot! Erfahren Sie mehr …

   Wochenmarktsuche in Ihrer Umgebung

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Das Virus wird nicht durch unsere Haustiere übertragen

 
 
Auf Grund der aktuellen Entwicklung rund um das Corona-Virus ist das Katzenhaus Lilienthal derzeit für den Publikumsverkehr leider geschlossen. Telefonisch und in Notfällen sind wir weiterhin für Sie erreichbar.
 
Aus gegebenem Anlass finden allerdings zur Zeit keine Vermittlungen im Katzenhaus statt.
Sollten Sie Interesse an einem der kleinen Schützlinge haben, melden Sie sich gerne telefonisch: Tel.: 04298 46 77 727
 
Es folgt dann ein erstes Vermittlungsgespräch mit Ihnen, sobald der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
 
Der Tierschutzverein weist darauf hin, dass Tiere (Haustiere) im normalen Kontakt das Corona-Virus NICHT auf Menschen übertragen können. 
 
Derzeit werden aus lauter Panik Haustiere ausgesetzt, in Tierheimen oder Tötungsstationen abgegeben. Es besteht kein Grund sich gegenüber den Tieren herzlos und grausam zu verhalten. Im Gegenteil: gerade in Zeiten der freiwilligen oder unfreiwilligen Isolation der Menschen sind es die Haustiere, die der Vereinsamung entgegenwirken. Und im übrigen sind unsere Haustiere auch ein Grund sich mal im Freien zu bewegen.
 
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Jede Hand wird gebraucht

Die nachfolgenden Zeilen hat der größte Lebensmittelhändler in Weil am Rhein auf seiner Facebook Seite veröffentlicht:

An die FRIDAY FOR FUTURE Generation,

vor einigen Wochen habt Ihr noch fleißig demonstriert und beschwert, dass man Euch die Zukunft gestohlen hat.

Aktuell sind viele von Euch leider sehr unvernünftig, kaufen gruppenweise in unseren Märkten ein und machen kleine Privatpartys. Unsere Bundeskanzlerin hat die Lage durch Corona mit dem 2. Weltkrieg verglichen. Vielleicht nehmt ihr Eure Handys, Tabletts und Computer und schaut Euch diese Rede alle an und denkt darüber nach:

Link in Bio!

Eure Generation ist zum Glück anscheinend immun gegen den Corona Virus. Aber der wirtschaftliche Schaden der unserem Land und der Welt wiederfährt, den dürft Ihr, Eure Kinder und Enkel ausbaden. Denkt da mal darüber nach. 

Ihr wollt Verantwortung und Mitbestimmung?

Dann bleibt einfach Zuhause und helft mit, diese schwere Zeit zu überstehen.

Wenn Ihr Euch nützlich machen wollt, dann helft den Menschen in der Risikogruppe und geht für sie einkaufen. Helft Euren Eltern und den Menschen in Eurer Nachbarschaft. Haltet Euch an die Vorgaben vom Staat. Bleibt Zuhause!

Wer sich weiterhin nützlich machen will, kann den Landwirten helfen z.B. die Spargelernte einzufahren. Die Erntehelfer aus Polen, Rumänien und Co. können wahrscheinlich nicht ins Land einreisen.

Auch gibt es viele Tiere die versorgt werden müssen.

Wir werden bei uns in den Märkten an Jugendliche die nur Party-Utensilien kaufen wollen, wie REDBULL, Alkohol, Chips und Co. nichts mehr verkaufen.

Jetzt gilt es die Lebensmittelversorgung für die nächsten Woche aufrecht zu halten und nicht für Euren FUN zu sorgen.

Unsere Mitarbeiter gehen jeden Tag ein Risiko ein und machen Überstunden ohne Ende. Das machen Sie gerne und sie wissen, wie wichtig dies für die nächsten Wochen ist. Aber wir werden keine Waren mehr an Party-People verkaufen.

Ich hoffe die anderen Lebensmittel-Geschäfte schließen sich mir an.

Dieter Hieber

PS. Und ein Appell an alle Eltern, bitte sorgen Sie dafür, dass die Jugendlichen zuhause bleiben.

Ich denke aus den o.g. Zeilen spricht eine Menge Frust und auch Sorge um die eigenen Mitarbeiter. Diese Zeilen als Hetze gegen die Jugend zu verstehen, wäre grundfalsch. Es steht viel auf dem Spiel. Die Jugend hat das Recht und die Pflicht gegen Misstände und das, was falsch läuft mit diesem Planeten, aufzubegehren oder über die Stränge zu schlagen. Jetzt, in diesem Moment, zählt aber etwas anderes: Zusammenhalt und Rücksichtnahme. Wenn der Virus besiegt ist, kümmern wir uns gemeinsam um unseren Planeten! Und im übrigen sind doch richtig gute Ideen in dem o.g. Text enthalten. In der Landwirtschaft gibt es viel zu tun. Jede Hand wird gebraucht!

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Vernünftig: die Menschen halten Ausgangssperren ein

Eine erfreuliche Nachricht aus Bayern: die Menschen halten sich an die Ausgangssperre. Das ist doch mal etwas Erfreuliches, denn unsere Chance besteht darin, die Ausbreitung der Seuche zu verlangsamen. Dazu gehören Händewaschen, Abstandhalten, keine Menschenansammlungen, nur noch wirklich nötige soziale Kontakte. Und natürlich Wachsamkeit! Wer braucht Hilfe z.B. in der Nachbarschaft.

Es wird wärmer, auch wenn jetzt gerade kalte Nächte herrschen, aber Wärme dämpft die Corona-Gefahr etwas ein. In einem halben Jahr wird das Virus ein Virus unter vielen Grippeviren sein und vielleicht in einem Jahr kann es die Grippeschutzimpfung auch mit dem Corona-Visrus aufnehmen. Dann sind die meisten Menschen immun. Die Parole heisst also DURCHHALTEN!

Aber bis dahin kann viel passieren. Es kann viele Opfer geben. Also: schaltet den Verstand ein und haltet Euch an die Regeln. Schützen Sie sich selbst und andere. Übrigens: Klopapier und Bananen gibt es wieder in Hülle und Fülle bei den Discounter. Und keine Angst: Waffen brauchen wir hier nicht!

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Kann Geld ansteckend sein?

Fest steht, dass Geld nicht stinkt. Aber im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gab es andere Befürchtungen. Die Sorgen sind naheliegend, denn vor ein paar Wochen kursierten Meldungen, wonach in bestimmten Gegenden Chinas altes Bargeld eingezogen wurde, um die Corona-Ausbreitung zu bremsen. Nun hat die Bundesbank zusammen mit dem Gesundheitsamt der StadtFrankfurt am Main zu der Frage eine Pressekonferenz gegeben. Die kurze Antwort: Kein Grund zur Sorge.

Das Virus gelangt per Speicheltröpfchen von Mensch zu Mensch, und um sich beim nächsten Wirt tatsächlich einnisten und vermehren zu können, muss es dort auf die Schleimhäute gelangen, am besten die im Rachen. Würde man Geldscheine oder Münzen eingehend untersuchen, fände man mit Sicherheit immer wieder mal Spuren des Virus. Aber dass sie von dort den Weg zur nächsten Schleimhaut finden, ist extrem unwahrscheinlich.

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