Worpsweder Appell

 

Aus der Künstlerkolonie Worpswede geht ein Ruf an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern. Wenn wir nicht wachsam sind, stirbt unsere Kultur in der Corona-Krise.

  • Eine Welt ohne Theater und Kunst.
  • Niemand singt, keiner spielt.
  • Kein Plakat weist auf eine Ausstellung hin.
  • Der Konzertbesuch: Abgesagt.

Der aktuelle Ausnahmezustand unter Corona-Bedingungen droht, zum Dauerzustand zu werden. Denn ein großer Teil aller Freiberufler und Soloselbständigen in Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft wird den Lockdown wirtschaftlich nicht überleben.

Das Corona-Virus trifft alle. Den Künstlerinnen und Künstlern, den Kreativen und Soloselbständigen nimmt es die Luft zum Atmen. Denn mit der sinnvollen Entscheidung, bis mindestens Ende August Großveranstaltungen zu untersagen, ist vielen von ihnen die Existenzgrundlage genommen. Kaum jemand ist fest angestellt und monatelang ohne Einnahmen überleben kann niemand.

Von heute auf morgen werden Verträge gekündigt, finden Konzerte und Ausstellungen nicht mehr statt. Kein Publikum, keine Gagen, kein Verdienst. Und auch für Grafiker, Gestalter, Bühnenbildner und Restauratoren: Von Hundert auf nahe Null in einem Moment.

Das einzige Kapital von Sängerinnen und Sängern, Schauspielerinnen und Schauspielern, Dirigenten und Musikerinnen, Malern und Grafikern ist ihre Kreativität. Die Gabe, Menschen, zu verzaubern und die Gabe, etwas von sich zu geben. Egal ob auf der Bühne, im Club oder im Atelier. Die unzähligen virtuellen Ausstellungen, Online-Lesungen und Livestreams der vergangenen Wochen haben das bewiesen. Zumeist aus eigenem Antrieb und in der Regel ohne Gage. Der Schock über ein weiteres Vierteljahr Lockdown für die Kultur sitzt nun tief.

Das kann man für einige Tage überleben, vielleicht sogar für ein paar wenige Wochen. Doch bereits jetzt sind die Ersparnisse vielfach aufgezehrt. Wohnungsmieten müssen gezahlt werden, die meisten laufenden Kosten lassen sich nicht stunden. Selbst wer keine Gewerberäumlichkeiten mietet, keinen Firmenwagen fährt und sparsam lebt, kommt jetzt an seine Grenzen.

Finanzielle Reserven konnten nur wenige anlegen. Was im Normalfalle hereinkommt, reicht vielleicht zum Überleben, selten zum Leben. Rentenbeiträge und Sozialversicherung, Umsatz- und Einkommenssteuer wollen gezahlt werden. Und werden gezahlt – als solidarischer Beitrag für die gesamte Gesellschaft.

Doch wie nun weiter – im Angesicht des monatelangen Lockdowns?

Die Soforthilfeprogramme von Bund und Ländern sehen bis auf wenige Ausnahmen keine Finanzierung von Lebenshaltungskosten und keine Kompensation von Verdienstausfällen vor.

Nur wer laufende Betriebskosten hat, kann Anträge stellen. Was aber unterscheidet Soloselbständige von Selbständigen? Und warum steigt der Staat in das unternehmerische Risiko von Konzernen ein, hilft beim Kurzarbeitergeld, lässt aber diejenigen im Regen stehen, die oft gezwungenermaßen selbständig sind?

Was bleibt also?

Grundsicherung beantragen? Entwürdigend – auch ohne Bedürftigkeitsprüfung. Almosenempfang statt staatlicher Solidarität. Erst einmal die eigenen Ersparnisse komplett verbrauchen? Das Auto verkaufen? So kann niemand überleben und so darf die Gesellschaft mit den Kreativen nicht umgehen! Ohne eine schnelle und unbürokratische Hilfe etwa zur Unterstützung beim Lebensunterhalt wird keiner von ihnen bis zum August durchhalten. Daher fordern wir Solidarität für diejenigen, die für den „Kitt der Gesellschaft“ sorgen.

Die uns lachen und weinen lassen. Die uns die Augen öffnen für das Schöne und das Schreckliche. Und für das Menschliche. Und die jetzt oft gefragt werden, online und ganz umsonst ihre Kunst zu präsentieren. Nehmen Sie Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Soloselbständige als wichtigen Bestandteil unserer freien Gesellschaft und auch als Wirtschaftsfaktor wahr. Geben Sie ihnen solidarisch das zurück, was sie in die Gesellschaft eingebracht haben!

Realisieren Sie kurzfristig ein unbürokratisches Hilfsprogramm zum Überleben, das Über-Lebenshaltungskosten absichert und den Sturz in die Sozialsysteme verhindert.

Denn Kunst und Kultur sind systemrelevant.

Worpswede, den 20.4.2020

Initiator: Björn Herrmann

Diverse Unterzeichner

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Flugschau-Einlage am Himmel

Gestern nachmittag stieg, vermutlich vom Flughafen in Bremen, eine große Passagiermaschine auf. Sie startete in Richtung Osten, drehte aber dann mehrere Kurven und das auch noch ziemlich ungleichmässig. Zumindest sah das am Himmel einfach nur wirr aus und regt sofort die Phantasie an: Was ist da los? Soll die Maschine Bundesbürger aus dem Ausland zurückholen und hat erst in der Luft erfahren, dass sie nach Neuseeland fliegen soll? Hat der Pilot seinen Dierke-Schulatlas verloren? Oder sollte die Maschine nach Berlin entführt werden, vielleicht zur Einweihung des neuen Berliner Flughafens im Jahr 2030? Oder war das eine Flugschau-Einlage der Crew gegen die Corona-Langeweile über Grasberg?

Wie dem auch sei, in diesen Tagen ist man für alles dankbar, was nicht mit Corona zu tun hat!

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Bitte, beendet Euch!

Es ist schon verflixt. Da heisst es Mundschutz tragen, notfalls gleich selbst nähen. Dann heisst es wieder Masken bringen gar nichts. Mit Handschuhen ist es das gleiche. Mal sofort, mal wieder nicht. Nur bei der Abstandsregel pegelt es sich zwischen 1 Meter 50 und zwei Metern ein. Dann sind Baumärkte geöffnet und zwei Kilometer weiter, in einem anderen Bundesland, wieder nicht. Deutschland hat die Kleinstaaterei des 19. Jahrhunderts noch nicht überwunden. Föderalismus ist gut und schön, aber wenn alles durcheinandergeht, sich zum Teil deutlich widerspricht, dann fehlt ein Kopf. Diese Kleinstaaterei kostet Geld, viel Geld, und ist total ineffektiv in Krisen.

Dieses ist nicht der Ruf nach einem Führer, aber die Aufforderung an die Regierenden endlich diese selbstsüchtige Kleinstaaterei und das Postengeschachere zu beenden. Es könnte jemand auf die Idee kommen Euch zu beenden.

Timelines

>>> Audio-Tagebuch 06.04.2020

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Das Virus wird nicht durch unsere Haustiere übertragen

 
 
Auf Grund der aktuellen Entwicklung rund um das Corona-Virus ist das Katzenhaus Lilienthal derzeit für den Publikumsverkehr leider geschlossen. Telefonisch und in Notfällen sind wir weiterhin für Sie erreichbar.
 
Aus gegebenem Anlass finden allerdings zur Zeit keine Vermittlungen im Katzenhaus statt.
Sollten Sie Interesse an einem der kleinen Schützlinge haben, melden Sie sich gerne telefonisch: Tel.: 04298 46 77 727
 
Es folgt dann ein erstes Vermittlungsgespräch mit Ihnen, sobald der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
 
Der Tierschutzverein weist darauf hin, dass Tiere (Haustiere) im normalen Kontakt das Corona-Virus NICHT auf Menschen übertragen können. 
 
Derzeit werden aus lauter Panik Haustiere ausgesetzt, in Tierheimen oder Tötungsstationen abgegeben. Es besteht kein Grund sich gegenüber den Tieren herzlos und grausam zu verhalten. Im Gegenteil: gerade in Zeiten der freiwilligen oder unfreiwilligen Isolation der Menschen sind es die Haustiere, die der Vereinsamung entgegenwirken. Und im übrigen sind unsere Haustiere auch ein Grund sich mal im Freien zu bewegen.
 
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Einfacher, schneller und mobil

So sieht die Seite auf meinem alten Wischtelefon aus. Lesen Sie mehr …
Es gibt doch hin und wieder Leute, die schauen bei dieser Webseite vorbei und auch rein. Die werden sich wundern: was soll das denn nun wieder? Die Erklärung ist recht einfach, denn das Web wird mobil. Die meisten Menschen surfen mittlerweile mit mobilen Geräten wie Smartphone, iPhone oder Tablet. Nur wenige verwenden den guten alten Browser auf dem Notebook oder dem grauen Kasten in der Zimmerecke. Mit anderen Worten, auch die Webseiten müssen neuen Anforderungen genügen.
Diese Webseite musste darum dringend renoviert werden. Nun ist sie – hoffentlich – auch für die schnellen, mobilen Nutzer geeignet. Keine Bange, alles ist noch da und Sie finden es, wenn Sie oben auf die drei Balken klicken. Dann öffnet sich die Menüfuhrung. Am besten Sie probieren es tatsächlich mal mit Ihrem Wischtelefon aus…
Viel Spaß weiterhin ….

Tipp: Das freundliche Dorf im Teufelsmoor für Ihr Smartphone!
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