Come back, Dampfradio

Wer behauptet eigentlich, dass Radiohörer mehr als 90 Sekunden Wortbeiträge nicht aushalten oder verstehen würden? Fatal ist eigentlich nur, dass viele Radiosender das wirklich glauben und ihre Hörer für dumm (und nicht für geistig belastbar) halten. Die Frequenzbereiche UKW und DAB+ sind voll mit Formatradios. Und das ist meistens Duddelfunk, mal Rock und Pop, mal Schlager und Volkstümlich, mal Nuller, mal Oldies und ganz selten mal ausführlicher Hintergrund. Werbung und „News“ (das sollen Nachrichten sein!) sind ohnehin gleichgeschaltet.

Ich will, ganz bescheiden, das gute, alte Dampfradio der 60er Jahre zurück. Rock und Pop, Klassik, Nachrichten aus aller Welt und Hintergründe, Talkshows und Features, Schulfunk und das Maggie Kochstudio, alles auf einer Welle. Vermutlich war das noch ungewollt richtiges Bildungsradio, was den Wissenshorizont wirklich erweiterte.

Heutzutage, in Zeiten der Funklöcher und des Breitbandanschlusses, macht jeder sein Radio selbst. Es gibt Internetradios, die haben wirklich Tausende Hörer, und es gibt solche, da lauschen 2 oder 3 Hörer. Ja, die Vielfalt ist gewährleistet. Qualität aber ist eine andere Frage.

Unter dem Link unten finden Sie eine Auswahl an Webradios für Ihren MP3-Player, die sich dem Thema „Oldies“ verschrieben haben. Sender aus Winnipeg, Cambridge, München, Wien und anderen Orten auf der Welt. Das Netz ist kurzlebig und so kann es sein, dass die URLs der Sender längst veraltet sind. Aber hören Sie selbst.

Download/Play OldieStations

Mehr dazu finden Sie unter Playlisten.

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Country Sender in einer Liste

Wer Country Musik mag, der hört diese Musik auch gerne mal so ganz nebenbei. Im Netz sind viele Stationen zu finden, aber nicht jeder hat Lust einem Webplayer zu lauschen und dabei ständig den Browser geöffnet zu halten.

Wie wäre es mit einer Playliste, die auf jedem MP3-Player (der mit m3u-Playlisten umgehen kann, WindowsMediaPlayer, AIMP, Winamp usw.) abspielbar ist. Und das ganz nebenbei. Die Liste können Sie herunterladen, gleich abspielen oder z.B. auf einen Stick kopieren. Voraussetzung ist allerdings immer eine Internetverbindung.

Download/Abspielen: CountryStations

Diese Liste funktioniert im Prinzip genau so wie die InternetRadioListe oder die Liste PrivateOne.

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Dem Roland die Knie streicheln

Als Bremer, oder anders gesagt als jetziger „Butenbremer“, muss ich mindestens einmal im Jahr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus stehen, dem Roland die spitzen Knie kraulen (das bringt Glück!) und die gute Stadtluft tief einatmen. Am besten gelingt das um die Vorweihnachtszeit, wenn der weithin bekannte Weihnachtsmarkt seine Düfte verbreitet und seine Leckereien anbietet. Für mich gehört auch immer eine Bratwurst aus der Hand bei Stockinger zu einem Marktplatzbesuch. Die guten Kohlrouladen am Stand direkt vor dem Dom gibt es leider während der Zeit des Weihnachtsmarktes nicht. Also, Tip merken für später.

Bremen verändert sich. Ob ich nun die Bebauung des Bahnhofsvorplatzes schön oder praktisch finde, kann ich nicht sagen. Aus dem Bus heraus konnte ich nicht viel erkennen, nur Hoteleingänge und Geschäfte, wie man sie neuerdings wieder häufig findet. Die Sögestrasse ist die alte geblieben, immer noch voll mit Menschen die entweder flanieren oder ihre Einkäufe erledigen. Das „Söge-Ensemble“ jedenfalls scheint bei Touristen als Fotomotiv sehr beliebt zu sein. Das Top-Motiv sind aber immer noch die „Bremer Stadtmusikanten“. Überraschenderweise muss man den vielen Touristen gar nicht erst erzählen, dass das Streicheln der Knöchel des Esels dafür sorgt, dass sie wiederkommen können. Sie wissen das. Aber das Bambi mit der ganzen Familie in den Wall-Anlagen bei der Mühle steht, das wissen die wenigsten. Und in der Mühle kann man auch noch gut bremisch essen.

Wie gesagt, einmal im Jahr muss ich die Luft auf dem Marktplatz schnuppern und dem Roland die Knie streicheln. Das verspricht die Freiheit (und im nächsten Jahr wiederkommen zu können!)

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ARD und ZDF ohne SD-Auflösung

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF mit ihren weiteren Programmen schalten die Ausstrahlung in Standard-Auflösung über Satelliten in der zweiten Jahreshälfte 2020 komplett ab. Es wäre ja auch unsinnig alle Programme gleich zweimal parallel in SD und in HD auszustrahlen. Die Gebührenwächter haben da ein Auge drauf.

Die Privaten, wie RTL, SAT1, Pro7, Vox usw., würden auch gern abschalten und nur noch ihre HD-Programme anbieten. Die sind aber kostenpflichtig. Die Sender wollen nochmal Geld haben und da machen die Zuschauer nicht mit. Bei einem radikalen Schnitt würden die Privaten viele Zuschauer, und damit Reichweite, verlieren. Das wiederum wirkt sich hart auf die Werbeeinnahmen aus. Bislang schaut nur ein Bruchteil der Zuschauer bei den Privaten in HD und ist bereit dafür auch noch Geld auszugeben.

Für die Privaten geht es also um viel, sozusagen um Sein oder Nichtsein. Auch die Konkurrenz durch Streaming-Anbieter wie Netflix, Prime oder Apple, tritt die Privaten hart und macht ihnen zu schaffen. ARD und ZDF sind bereits bestens gerüstet und wollen ihre beliebten Mediatheken in Zukunft weiter ausbauen und verknüpfen.

Die Privaten haben sich notgedrungen dazu durchgerungen die Ausstrahlung in SD über 2022 hinaus beizubehalten. Ob das die Rettung des bislang bekannten Privatfernsehens ist, bleibt abzuwarten.

Antennenfernsehen (Raum Bremen/Unterweser):

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Bioabfälle: Keine Regel ohne Ausnahme

Seit 2015 gibt es in Niedersachsen keine sog. „Brenntage“ mehr. Das Verbrennen von Gartenabfällen, Strauchwerk oder organischem Abfall auf dem eigenen Grundstück ist verboten. Diese Abfälle sollen sollen laut Auskunft des Landkreises „optimal“ verwertet werden. Unter optimaler Verwertung versteht die niedersächsische Landesregierung das Kompostieren im privaten Bereich, was auch Pflanzen- und Bioabfälle mit einschließt. Sprich: Kompostieren ist weiterhin eindeutig erlaubt, aber das Verbrennen ist verboten. Schließlich gibt es auch noch die allseits beliebten Bio-Tonnen oder auch die großen Bio-Säcke zum Preis von 3 Euro.

Doch keine Regelung ohne Ausnahme: Mit einer Einzelfallgenehmigung der zuständigen Behörde können pflanzliche Abfälle und Treibsel auch verbrannt werden, wenn eine Verwertung und Überlassung an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger technisch nicht möglich ist oder wirtschaftlich nicht zugemutet werden kann, zum Beispiel wenn ein Befall mit bestimmten Schadorganismen vorliegt oder es bei im Wald angefallenen pflanzlichen Abfällen aus Gründen des Forstschutzes oder aus kulturtechnischen Gründen erforderlich ist. „Kulturtechnische Gründe“ sind beim Verbrennen auf dem eigenen Grundstück wohl eher nicht gegeben. Ganz im Gegensatz zu den Osterfeuern. Diese dienen der Brauchtumspflege und sind daher nicht Gegenstand der neuen Verordnung. Strauchwerk, Geäst und Ähnliches könnte also unter Absprache mit den Veranstaltern im Osterfeuer entsorgt werden. Auskünfte erteilt das „Sachgebiet BürgerService“, Osterholzer Straße 23, 27711 Osterholz-Scharmbeck, Telefon: 04791 930-0.

Totholz ist eigentlich wichtig in der Natur und sollte entsprechend genutzt werden. Hierzu kann der NABU Ihnen interessante Anregungen geben.

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BestSketches für Whatsapp

Ein Sketch (engl.: Skizze) ist eine kurze komödiantische Szene, die einer reduzierten Handlung folgt und mit einer prägnanten Schlusspointe abschließt. Sie ist stilistisch wie inhaltlich mit Kabarett und Comedy verwandt und kann auch als „ge(schau)spielter Witz“ verstanden werden.

BestSketches ist eine Whatsapp-Gruppe bzw. der richtige Ort für all die kleinen, lustigen Filmchen, die durch die Whatsapp-Welt geistern. Hier sind sie konzentriert zu finden. Jeder kann einfach beitreten und lustige, komische, satirische, bewegte Bilder einstellen.

Übrigens, niemand nimmt es übel, wenn Sie wieder austreten. Schön, dass Sie einmal dabei waren!

Einladungslink

 

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PayTV neuerdings mit Kampfpreisen für Antenne

Media Broadcast will mit einem Kampfpreis mehr DVB-T2 HD Zuseher für sein Pay-Paket FreenetTV gewinnen. Ein neues Modul ist nur für DVB-T2 HD-Fernseher und -Boxen mit CI+-Schnittstelle geeignet. Es wird Neukunden ab sofort für nur 34,99 Euro samt einem Freimonat und 30 Tage Geld-zurück-Garantie angeboten. Vor einem Jahr wurde der Einstiegspreis bereits von 79,99 auf 59,99 Euro gesenkt.
Media Broadcast nimmt damit einen Anlauf, seine Kundenbasis bei DVB-T2 HD zu verbessern. Der Netzausbau endete im November 2018; bis dahin war das Gros des Kundenpotenzials abgeschöpft. Um dennoch mehr Kunden zu gewinnen wurde eine Sat-Variante des HDTV-Pakets im März 2018 gestartet.
Von Mitte 2018 bis Mitte 2019 hatte FreenetTV die Zahl seiner „umsatzgenerierenden“ Kunden jedoch nur um 37.000 auf 1,037 Mio. steigern können. Der Einstieg auf dem seit Langem von HD+, M7 und anderen besetzten Sat-Markt hatte also wohl wenig Erfolg

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