ARD und ZDF ohne SD-Auflösung

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF mit ihren weiteren Programmen schalten die Ausstrahlung in Standard-Auflösung über Satelliten in der zweiten Jahreshälfte 2020 komplett ab. Es wäre ja auch unsinnig alle Programme gleich zweimal parallel in SD und in HD auszustrahlen. Die Gebührenwächter haben da ein Auge drauf.

Die Privaten, wie RTL, SAT1, Pro7, Vox usw., würden auch gern abschalten und nur noch ihre HD-Programme anbieten. Die sind aber kostenpflichtig. Die Sender wollen nochmal Geld haben und da machen die Zuschauer nicht mit. Bei einem radikalen Schnitt würden die Privaten viele Zuschauer, und damit Reichweite, verlieren. Das wiederum wirkt sich hart auf die Werbeeinnahmen aus. Bislang schaut nur ein Bruchteil der Zuschauer bei den Privaten in HD und ist bereit dafür auch noch Geld auszugeben.

Für die Privaten geht es also um viel, sozusagen um Sein oder Nichtsein. Auch die Konkurrenz durch Streaming-Anbieter wie Netflix, Prime oder Apple, tritt die Privaten hart und macht ihnen zu schaffen. ARD und ZDF sind bereits bestens gerüstet und wollen ihre beliebten Mediatheken in Zukunft weiter ausbauen und verknüpfen.

Die Privaten haben sich notgedrungen dazu durchgerungen die Ausstrahlung in SD über 2022 hinaus beizubehalten. Ob das die Rettung des bislang bekannten Privatfernsehens ist, bleibt abzuwarten.

Antennenfernsehen (Raum Bremen/Unterweser):

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Bioabfälle: Keine Regel ohne Ausnahme

Seit 2015 gibt es in Niedersachsen keine sog. „Brenntage“ mehr. Das Verbrennen von Gartenabfällen, Strauchwerk oder organischem Abfall auf dem eigenen Grundstück ist verboten. Diese Abfälle sollen sollen laut Auskunft des Landkreises „optimal“ verwertet werden. Unter optimaler Verwertung versteht die niedersächsische Landesregierung das Kompostieren im privaten Bereich, was auch Pflanzen- und Bioabfälle mit einschließt. Sprich: Kompostieren ist weiterhin eindeutig erlaubt, aber das Verbrennen ist verboten. Schließlich gibt es auch noch die allseits beliebten Bio-Tonnen oder auch die großen Bio-Säcke zum Preis von 3 Euro.

Doch keine Regelung ohne Ausnahme: Mit einer Einzelfallgenehmigung der zuständigen Behörde können pflanzliche Abfälle und Treibsel auch verbrannt werden, wenn eine Verwertung und Überlassung an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger technisch nicht möglich ist oder wirtschaftlich nicht zugemutet werden kann, zum Beispiel wenn ein Befall mit bestimmten Schadorganismen vorliegt oder es bei im Wald angefallenen pflanzlichen Abfällen aus Gründen des Forstschutzes oder aus kulturtechnischen Gründen erforderlich ist. „Kulturtechnische Gründe“ sind beim Verbrennen auf dem eigenen Grundstück wohl eher nicht gegeben. Ganz im Gegensatz zu den Osterfeuern. Diese dienen der Brauchtumspflege und sind daher nicht Gegenstand der neuen Verordnung. Strauchwerk, Geäst und Ähnliches könnte also unter Absprache mit den Veranstaltern im Osterfeuer entsorgt werden. Auskünfte erteilt das „Sachgebiet BürgerService“, Osterholzer Straße 23, 27711 Osterholz-Scharmbeck, Telefon: 04791 930-0.

Totholz ist eigentlich wichtig in der Natur und sollte entsprechend genutzt werden. Hierzu kann der NABU Ihnen interessante Anregungen geben.

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Altmaier’s gute Idee: kleinerer Bundestag

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat nachgedacht und ist zu einem richtigen Ergebnis gekommen. Der Bundestag ist zu groß, zu ineffizient und vor allem zu teuer. Über 700 Abgeordnete wollen erst einmal versorgt werden und daran hängt dann auch noch der Rattenschwanz, nämlich Diäten, Pensionen und Assistenten und Referenten nebst Dienstwagen und Reisekosten.

Das ist zu viel! 

Man könnte es sich einfach machen und hätte dennoch einen grandiosen Effekt. Ein Beispiel: Eine angemessene Zahl von Abgeordneten, nehmen wir mal 500, wird mit 100 Prozent gleich gesetzt. Wenn bei einer Wahl die Wahlbeteiligung bei 80 Prozent liegt, sind auch nur 80 Prozent der Mandate zu vergeben. In diesem Beispiel dan 400 Abgeordnetenplätze. Vorteil: Das Plenum bleibt überschaubar und demokratisch, die Rednerlisten werden kürzer und die ganze Veranstaltung wird günstiger für die Steuerzahler. Und im übrigen werden sich alle Parteien bemühen das Ohr am Volk zu haben und Mitbürger zu motivieren zur Wahl zu gehen. Je höher die Wahlbeteilung um so mehr Mandate sind zu vergeben.

Kommentare sind erwünscht!

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PC ok – Whatsapp-Gruppe

„PC ok“ ist ein offene Whatsapp-Gruppe, die sich hauptsächlich mit PCs, Rechnern, dem Internet und vor allem mit Software aller Art beschäftigt. Da Firmen ab Dezember keines Newsletter mehr über Whatsapp verschicken können, bietet sich hier eine Alternative mit Kunden in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Es wird niemand unfreiwillig hinzugefügt. Wer teilnehmen möchte, kann sich selbst einklinken.

Zur „PC ok“-Whatsapp-Gruppe

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BestSketches für Whatsapp

Ein Sketch (engl.: Skizze) ist eine kurze komödiantische Szene, die einer reduzierten Handlung folgt und mit einer prägnanten Schlusspointe abschließt. Sie ist stilistisch wie inhaltlich mit Kabarett und Comedy verwandt und kann auch als „ge(schau)spielter Witz“ verstanden werden.

BestSketches ist eine Whatsapp-Gruppe bzw. der richtige Ort für all die kleinen, lustigen Filmchen, die durch die Whatsapp-Welt geistern. Hier sind sie konzentriert zu finden. Jeder kann einfach beitreten und lustige, komische, satirische, bewegte Bilder einstellen.

Übrigens, niemand nimmt es übel, wenn Sie wieder austreten. Schön, dass Sie einmal dabei waren!

Einladungslink

 

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PayTV neuerdings mit Kampfpreisen für Antenne

Media Broadcast will mit einem Kampfpreis mehr DVB-T2 HD Zuseher für sein Pay-Paket FreenetTV gewinnen. Ein neues Modul ist nur für DVB-T2 HD-Fernseher und -Boxen mit CI+-Schnittstelle geeignet. Es wird Neukunden ab sofort für nur 34,99 Euro samt einem Freimonat und 30 Tage Geld-zurück-Garantie angeboten. Vor einem Jahr wurde der Einstiegspreis bereits von 79,99 auf 59,99 Euro gesenkt.
Media Broadcast nimmt damit einen Anlauf, seine Kundenbasis bei DVB-T2 HD zu verbessern. Der Netzausbau endete im November 2018; bis dahin war das Gros des Kundenpotenzials abgeschöpft. Um dennoch mehr Kunden zu gewinnen wurde eine Sat-Variante des HDTV-Pakets im März 2018 gestartet.
Von Mitte 2018 bis Mitte 2019 hatte FreenetTV die Zahl seiner „umsatzgenerierenden“ Kunden jedoch nur um 37.000 auf 1,037 Mio. steigern können. Der Einstieg auf dem seit Langem von HD+, M7 und anderen besetzten Sat-Markt hatte also wohl wenig Erfolg

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Der Traum von einer Mobilfunkverbindung

Leben im Funkloch: Mittlerweile habe ich alle Netze durch. Und alle Netze haben eines gemeinsam: die Leistung schwankt gewaltig. Das geht bei mir vom berühmten „Null-Balken“ bis rauf zu grandiosen drei Balken. Letzteres aber nur bei Vollmond in den Sommermonaten und garantiert nicht dann, wenn man eine Verbindung benötigt.

Wenn man auf einen Baum oder den Dachboden krabbeln muss, nur um eine Zwei-Zeilen-SMS (tatsächlich, gibt es noch!) abzusetzen, dann wirkt das sehr ernüchternd. Der Glaube an die Versprechen der Mobilfunkanbieter ist erschüttert. Das vielgepriesene 5G-Mobilfunknetz wird uns nie erreichen. Es ist ohnehin nur interessant für große Unternehmen, die auf eigenem Gelände so etwas einrichten möchten. Oder für Autofahrer mit großem Gottvertrauen, die sich irgendwann ein selbstfahrendes Gefährt leisten wollen/können. Funkloch-Geschädigte würden sich schon freuen, wenn wenigstens 3G halbwegs regelmässig funktionieren würde.

Gut, dass es noch das gute, alte Kabel gibt. Wenn EWE es tatsächlich schafft auch in Adolphsdorf Glasfaser-Kabel direkt bis zum Haus zu verlegen, dann ist die Welt (fast) in Ordnung. Die Welt ist erreichbar und, umgekehrt, Adolphsdorf auch. Übrigens, es ist erst 16 Jahre her, da bekam ich hier T-DSL, 756 kb/s mit Rückfalloption auf nur 378 kb/s. Aber immerhin: flat! Das war ein echter Quantensprung gegenüber der grauen 56k-Modem-Zeit mit dem lieblichem Einwahlgepiepe und einer Leistung von gut 40 kb/s, wenn in der Nachbarschaft wenig telefoniert wurde.

Diese Webseite hätte sich bereits nach einem Vormittag komplett aufgebaut.

 

Tipp: Das freundliche Dorf im Teufelsmoor für Ihr Smartphone!
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