Laserspot – hart aber fair?

Dänemark-Torhüter Kasper Schmeichel ist während des EM-Halbfinals gegen England wohl mehrfach Opfer von Laserattacken geworden. Die UEFA ermittelt auch wegen Störungen bei der dänischen Nationalhymne und wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern. Vor dem spielentscheidenden Elfmeter am Mittwochabend war gut zu sehen, wie ein grüner Laserstrahl im Gesicht des dänischen Keepers umherwanderte. Offenbar wollten englische Fans den 34-Jährigen vor dem Ausführen des Strafstoßes irritieren und ablenken.

Die englischen Teams spielen eben „englischen Fußball“, hart aber fair. Das kann man von den englischen Fans keineswegs behaupten. Allein die Pfeifkonzerte und Buh-Rufe während der Nationalhymne eines gegnerischen Teams lassen tief blicken. Aber die Engländer leben nun mal auf einer Insel mit einigen seltsamen Bräuchen. 

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat am Donnerstag Ermittlungen „gegen England“ wegen dieses und anderer Vorfälle angekündigt. Das Verhalten war zwar sehr unfair, aber ich denke die UEFA sollte der englischen Mannschaft den Erfolg lassen. Wir haben dann schließlich wieder 55 Jahre Ruhe bis die englische Mannschaft mal wieder auf der internationalen Bühne erscheint und können auch in Zukunft getrost Badetücher auf Liegestühlen verteilen.

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