Rettung des Klimas noch möglich?

Jetzt sind Menschen mit Mut und Führungseigenschaften gefragt! Die Zeiten des schnellen Gewinns auf Kosten der Weltbevölkerung sind vorbei – oder sollten es bald sein!

Wissenschaftler sagen der Amazonas Regenwald sei das Kernstück unseres Klimas auf der Welt. Geht der Waldfrevel so weiter wie in den letzten Jahren, und insbesondere in den letzten Monaten, dann kippt das Klima. Der fehlende Wald lässt die CO2-Werte in eine unumkehrbare Richtung hochschnellen. Die Folgen sind bekannt und sie werden alle Menschen betreffen.

Brasilien, auf dessen Gebiet der Amazonas Regenwald liegt, verhält sich aus kurzsichtigen ökonomischen Gründen uneinsichtig und lässt weiterhin den Raubbau an der Natur zu. Es verstösst darüber hinaus massiv gegen den Artenschutz und den Schutz der indigenen Völker. Der demokratisch gewählte Präsident lässt nicht erkennen, dass er nachhaltig etwas gegen die weitere Abholzung und Brandrodung veranlassen will. Im Gegenteil, es steht zu vermuten, dass er direkt oder indirekt beteiligt ist und aus reiner Gewinnsucht so handelt, wie er handelt.

Kann man es als Welt- und ggf. auch Wertegemeinschaft einem einzigen Land überlassen das Weltklima zu ruinieren und damit die Lebensgrundlage aller Menschen auf diesem Planeten zu zerstören. Vor diese entscheidene Frage gestellt, ist es nur richtig darüber nachzudenken, wie man Brasilien diese Verantwortung aus der Hand nimmt. Eine Möglichkeit wäre ein robustes UNO-Mandat über die Regenwaldgebiete, z.B. für zunächst einhundert Jahre. Praktisch würde das bedeuten, dass die gesammte Amazonas-Region für eine befristete Zeit nicht mehr zu Braslien gehört. Niemand will Brasilien auf Dauer etwas wegnehmen, aber Brasilien hat nicht das Recht durch das Abholzen oder Brandrodungen des Regenwaldes über die Welt zu bestimmen. Brasilien hat ohnehin genug hausgemachte Probleme um die es sich kümmern sollte. Und auch das sollte mit Hilfe der Weltgemeinschaft Erfolg haben.

Das oben Gesagte mag sich boshaft und vielleicht egoistisch anhören, aber wir stehen vor einem riesigen Problem, das es so in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben hat. Derartige Probleme erfordern besondere Massnahmen. Noch ist ein wenig Zeit zu handeln. Ich bin da allerdings eher pessimistisch. Unsere führenden Politiker denken lieber an die eigene Wiederwahl oder schnüren Finanzhilfen für Großkonzerne.

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