Ein Kommentar muss mal sein

Pfingsten bedeutet „der fünfzigste Tag“ und wird somit am 50. Tag nach Ostern gefeiert. Es soll an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die in Jerusalem versammelten Apostel erinnern, die plötzlich in verschiedenen Sprachen reden und so das Wort Gottes zu allen Völkern bringen konnten.

Wir denken bei Pfingsten eher an freie Tage oder an das Schützenfest. Freie Tage, wenn man so will, haben wir eigentlich genug, es sei denn man steht derzeit an der Corona-Front in Krankenhäusern oder bei Pflegediensten. Sogar die Zusteller und Auslieferfahrer der Paketdienste sollen demnächst auch sonntags an die Tür klopfen, gerade so als wenn sie nicht schon genug zu tun hätten.

Dem Schützenfest in Adolphsdorf wird es wohl so gehen, wie vielen anderen Veranstaltungen in diesem Jahr. Es fällt aus. Es bleibt jedem überlassen ein Statement abzugeben und an den Pfingsttagen die Fahne an der Strasse aufzustellen. Wir lassen uns nicht unterkriegen, nicht durch so einen dummen Virus.

Ab Montag ist der Mundschutz Pflicht, vor allem beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln (wenn es sie hier denn auf dem Lande überhaupt gibt!). Die Pflicht einen Mundschutz zu tragen beruhigt wohl eher die beunruhigten Gemüter; wirksamen Schutz bietet nur Abstand zu den Mitmenschen.

Etwas anderes macht mich zur Zeit richtig wütend. Es gibt auffällig viele Zeitgenossen, die entblöden sich in dieser Zeit und werfen ihre „Schutzutensilien“ (gebrauchten Mundschutz, Einmal-Handschuhe usw.) einfach in die Landschaft. Daneben liegen meistens „Coffee-to-go“-Becher. Moderne Zeiten! Sollen sich doch die dämlichen anderen darum kümmern. Und dann gibt es da noch die richtigen und vorsätzlichen Umweltsünder, die laden ihren halben Hausstand und/oder Bauschutt in Waldstücken oder in Abzugsgräben ab. Es ist ja schön, wenn diese Typen ihr näheres Umfeld mal in Ordnung bringen. Aber bitteschön nicht auf Kosten der anderen oder der Umwelt. Wenn Sporttreiben zu viert auf einer Parkwiese bereits 150 Euro Verwarnung kostet, was kostet dann wohl ein solcher Umweltfrevel? Ich denke da können diese Leute gleich eine Hypothek auf ihr nunmehr sauber geräumtes Eigenheim aufnehmen. Also, Augen auf!

Tipp: Das freundliche Dorf im Teufelsmoor für Ihr Smartphone!
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