Jahresmitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft Adolphsdorf

Die Jahresmitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft Adolphsdorf (e.V.) fand am 12. November 2019 im Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus statt. Sie war gut besucht. Die Tagesordnung mit Bericht des Vorstandes und einigen Neuwahlen war relativ zügig abgearbeitet. Die notwendigen Entlastungen konnten ganz beruhigt erteilt werden. Einiger Diskussionsstoff steckte im Punkt „Verschiedenes“. Hier ging es zunächst um das Thema „Datenschutz“. Jedem wird wohl klar sein, dass ein Verein mit den Daten seiner Mitglieder vorsichtiger umgehen muss als z.B. ein Hobbyfotograph, der eine Familienfeier vor dem Niedersachsenstein in Worpswede knippst und die Machwerke dann per Facebook, Instagram o.ä. in die Welt hinaus pustet. Irgendwo bleibt trotz der gesetzlichen Regelungen der Beigeschmack, dass man es auch übertreiben kann, wo doch jedes neu gekaufte Auto (seit 2016) per Pflicht-Funkchip mehr über seinen Besitzer verrät als diesem lieb sein kann. Und wissen es die Hersteller, wissen es auch die Versicherungen, weiß es auch das Finanzamt.

Kreative Vorschlage gab es zu der Diskussion um eine verkehrsberuhigte Zone vor dem Dorfgemeinchaftshaus. Tempo 30, mindestens aber Tempo 50 wurden in den Raum geworfen, wo es doch beim Dorfgemeinschaftshaus einen Kinderspielplatz geben soll. Bei einem öffentlichen Kinderspielplatz direkt an der Straße und auch regelmäßigen Gruppenangeboten für Kinder im Dorfgemeinschaftshaus selbst, ist die erhöhte Unfallgefahr nicht von der Hand zu weisen. Ob aber die Geschwindigkeitsbegrenzung für die gesamte, beidseitig bebaute Adolphsdorfer Strasse gelten soll, oder nur für den unmittelbaren Bereich beim DGH, blieb unklar. Ein paar Schlaglöcher im Asphalt, wie anderswo auf der Adolphsdorfer Strasse bereits erfolgreich getestet ist,  würden auch ein langsameres Fahren bewirken. Der Kreis stellt sicherlich gern ein paar Tempo 30-Schilder wegen Straßenschäden und hin wieder dazu einen Blitzer auf. Egal für welche Maßnahme man sich entscheidet, Sinn und Zweck der Vorschläge ist es vor dem Dorfgemeinschaftshaus keinen Unfallschwerpunkt entstehen zu lassen. Leider ist es da mit Freiwilligkeit nicht immer getan.

Tipp: Das freundliche Dorf im Teufelsmoor für Ihr Smartphone!
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