Der Traum von einer Mobilfunkverbindung

Leben im Funkloch: Mittlerweile habe ich alle Netze durch. Und alle Netze haben eines gemeinsam: die Leistung schwankt gewaltig. Das geht bei mir vom berühmten „Null-Balken“ bis rauf zu grandiosen drei Balken. Letzteres aber nur bei Vollmond in den Sommermonaten und garantiert nicht dann, wenn man eine Verbindung benötigt.

Wenn man auf einen Baum oder den Dachboden krabbeln muss, nur um eine Zwei-Zeilen-SMS (tatsächlich, gibt es noch!) abzusetzen, dann wirkt das sehr ernüchternd. Der Glaube an die Versprechen der Mobilfunkanbieter ist erschüttert. Das vielgepriesene 5G-Mobilfunknetz wird uns nie erreichen. Es ist ohnehin nur interessant für große Unternehmen, die auf eigenem Gelände so etwas einrichten möchten. Oder für Autofahrer mit großem Gottvertrauen, die sich irgendwann ein selbstfahrendes Gefährt leisten wollen/können. Funkloch-Geschädigte würden sich schon freuen, wenn wenigstens 3G halbwegs regelmässig funktionieren würde.

Gut, dass es noch das gute, alte Kabel gibt. Wenn EWE es tatsächlich schafft auch in Adolphsdorf Glasfaser-Kabel direkt bis zum Haus zu verlegen, dann ist die Welt (fast) in Ordnung. Die Welt ist erreichbar und, umgekehrt, Adolphsdorf auch. Übrigens, es ist erst 16 Jahre her, da bekam ich hier T-DSL, 756 kb/s mit Rückfalloption auf nur 378 kb/s. Aber immerhin: flat! Das war ein echter Quantensprung gegenüber der grauen 56k-Modem-Zeit mit dem lieblichem Einwahlgepiepe und einer Leistung von gut 40 kb/s, wenn in der Nachbarschaft wenig telefoniert wurde.

Diese Webseite hätte sich bereits nach einem Vormittag komplett aufgebaut.

 

Tipp: Das freundliche Dorf im Teufelsmoor für Ihr Smartphone!
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