Was Klicks kosten

Eine halbe Stunde Streaming auf Netflix verursacht laut dem französischen Thinktank „The Shift Project“ etwa 1,6 Kilo CO2 – die gleiche Menge, die man mit einer kurzen Autofahrt verursachen würde. Insgesamt komme so durch Videostreaming jede Menge Kohlendioxid zusammen, mehr als 100 Millionen Tonnen allein durch Streamingdienste, weitere rund 80 Millionen durch Pornogucken und 65 Millionen durch Portale wie YouTube.

Selbst eine Suchanfrage von Google verursacht Schaden. Eine Suche verbraucht laut Google selbst etwa 0,2 Gramm CO2. Wie viel Klimaschaden alle weltweiten Google-Anfragen verursachen, kannst du hier in Echtzeit sehen.

Die Digitalisierung, so wie sie derzeit vorangetrieben wird, ist garantiert nicht der Weisheit letzter Schritt.

„Bazinga“ ist als ein Ausruf Sheldon Coopers aus „The Big Bang Theory“ bekannt, welchen er ruft, sobald er glaubt jemanden reingelegt, einen Streich (Prank) gespielt oder einen Witz erzählt zu haben.

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Öko-Bilanzologische Aufzählung guter Absichten

Tatsächlich, ich kann mich dem „Zug der Zeit“ nicht entziehen. Immer öfter denke ich in letzter Zeit über meinen eigenen ökologischen Fingerabdruck nach. Wie sieht die Bilanz aus? Wo kann ich etwas tun?

Mobilität

OK., ich wohne auf dem Lande. Da gibt es viele Funklöcher, aber keinen OPNV.  Zum Arzt, zum Einkaufen oder für Besuche nehme ich das Auto (wenig PS, Benziner). Da ist also nichts zu machen, ausser vielleicht Umstieg auf E-Mobile. Für die kurzen Wege nehme ich das Fahrrad.

Wasser

Mein Verbrauch hält sich in Grenzen. Erfreulicherweise ist die Wasserqualität hier recht gut, so dass ich das Pumpenwasser auch zum Kaffeekochen nehmen könnte. Regenwasser wird aufgefangen – sogar mit Überlauftonnen. Die haben im Sommer 2018 meine Pflanzen gerettet.

Heizung/Strom

Gasheizung vom hiesigen Energieanbieter, neuste Bauart. Die Wärmedämmung schreitet voran. Mein Stromverbrauch ist eher bescheiden. Lampen lasse ich nicht an, wo es nicht nötig. Stand-by-Geräte wie Fernseher bekommen grundsätzlich einen Netzschalter. Aus ist Aus.

CO2/Russ

Nun, ich habe einen Feuerkorb (auch „Brennhexe“), den ich offiziell mit Brennholz (nicht Gartenabfälle!) befüllen und verbrennen darf. Trotzdem treibt dieser Spaß meinen CO2-Fingerabdruck in die Höhe. Ich werde es also nicht mehr so oft haben, dieses knisternde Vergnügen.

Müll

Restmüll ist wenig. Gesammeltes Papier ist bislang vom Sportverein abgeholt worden. Demnächst nicht mehr. Ich werde weiter sammeln und es zum Sammelconainer bringen. Die Blaue Tonne ist eigentlich nicht nötig.

Gelber Sacke

Nun gut, Alu-Dosen da weiss ich, dass diese wieder eingeschmolzen und wiederverwendet werden. Beim Plastik aber habe ich ein schlechtes Gewissen. Und überhaupt, warum muss den jeder Sch … mit Plastik verpackt sein. Wenn ich mir das Plastikdrama in den Meeren ansehe, dann könnte ich kotzen. 

Online-Handel

Schön, dass es diese Einkaufsmöglichkeit gibt. Aber muss immer alles in Plastik verpackt sein und das dann doppelt und dreifach?  Die Kartons kann ich gut gebrauchen oder sie gehen den Weg der Papiersammlung.

Soweit ein kurzer Abriss …..

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Freenet connect als künftiger Gewinner?

Da ist eine interessante Idee, vorläufig nur als Denkansatz, im Umlauf. Über DVB-T2 hat Freenet Probleme Kunden bzw. Abonnenten für die kostenpflichtigen Angebot von RTL, SAT1 & Co. zu gewinnen. Die Kunden legen nicht unbedingt Wert auf ein Fernsehbild in HD (hochauflösend) und sind nicht bereit dafür Geld auszugeben. Das ist möglicherweise beim SAT-TV ganz anders. Über Satellit sind die Privaten verpflichtet bis 2022 zumindest bei der Standardauflösung zu bleiben.

Nun gibt es aber Freenet connect über Hbbtv, für das fast jeder moderne, internetfähige Fernseher ausgestattet ist. Hier sind bereits einige gern gesehene „Zusatz“-Programme wie z.B. CNN, SPIEGELTV, Kabel Doku, TLC usw. in Standard-Auflösung zu empfangen. Diese Programme sortieren sich nach einem Suchlauf über Antenne ganz selbstverständlich in die Senderliste ein. Nicht selten kommen so rund 50, frei empfangbare TV-Programme zusammen. Die Überlegung ist nun, dass Freenet auch die privaten Sender wie RTL, SAT1, Pro7, Vox usw. über die Hbbtv-Plattform kostenlos anbietet – in einfacher Auflösung wohlgemerkt. Die Sender hätten auf einen Schlag eine höhere Reichweite und könnten die Zuschauer für ihre kostenpflichtigen Angebote in HD-TV interessieren.

Die Gewinner des Wettbewerbs um die Gunst der Zuschauer sind Satellit und Streaming, aber auch das Antennenfernsehen schlägt sich wacker, weil viele menschen auf die kostenpflichtigen Privaten durchaus verzichten können. Der große Verlierer ist das Kabel-TV, zu teuer, zu wenig Programme.

Wenn Freenet sein Hbbtv-Angebot weiter ausbaut und attraktiver macht, dann wäre das u.U. ein rasanter Anschub für die Geräterhersteller. Die Geräte müssen internetfähig sein und mit allen TV-Normen umgehen können. Ein sog. Triple-Tuner ist ohnehin selbstverständlich.

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Ist das Leben nicht schön?

Der Weihnachtsfilm überhaupt wird in diesem Jahr bei ServusTV ausgestrahlt. Hier die Sendertermine:

ServusTV (Österreich) Di, 24.12.2019 – 21:50 h – Ist das Leben nicht schön?

ServusTV Deutschland Di, 24.12.2019 – 22:40 h – Ist das Leben nicht schön?

ServusTV Deutschland Mi, 25.12.2019 – 08:15 h – Ist das Leben nicht schön?

ServusTV (Österreich) Mi, 25.12.2019 – 08:40 h – Ist das Leben nicht schön?

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Wolfgang Back verstorben

Das muss einfach erwähnt werden: Wolfgang Back, einer der langjährigen Moderatoren und Macher des WDR-Computerclubs ist verstorben. Die Webseite WinFuture hat eine lesenswerte Würdigung veröffentlicht. Ohne Wolfgang Back und Wolfgang Rudolphs, der den hoch interessanten CC2.tv-Audiocast herausgibt, sehe unsere heutige „Rechnerwelt“ in Deutschland anders aus. Wer verstehen will und auch Hintergründe erfahren will, für den ist ein Besuch bei cc2.tv unbedingt zu empfehlen.

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You’ll never walk alone

Oje, ganz Bremen regt sich über die Formschwäche des Fussballvereins Werder auf. Als ob es nichts wichtigeres gäbe. Mich erinnert die Situation bei Werder irgendwie an den Spruch „Hochmut kommt vor dem Fall“. Ein Verein, der gleich mehrere Jahre hintereinander am Abstieg vorbeigeschrammt ist, die Pokalpleiten nicht zu vergessen, und auch in der letzten Saison nicht gerade glänzte, sprach ernsthaft von Europa oder internationalen Turnieren? Und nun das! OK., träumen darf man auch bei Werder. Aber Träume sind keine Managementgrundlage.

Werder hat ein dickes Plus anderen Vereinen gegenüber, und das sind die treuen Fans. Diese Fans, die regelmäßig und bei Wind und Wetter zu den Spielen ins WeserStadion pilgern und bei 0:5-Rückständen noch aufmunternde Gesänge durchs Stadion hallen lassen, die hat kein anderer Verein in Deutschland. Das sind Fans, die ersetzen locker den 12. Mann auf dem Feld. Man merkt ganz einfach: Werder ist Bremen, Bremen ist Werder.

Über die Medien, insbesondere diejenigen die von aufgeblasenen Sportnachrichten leben, kann man eigentlich nur sagen: Die Hunde bellen, aber die Karavane zieht weiter. Werder wird auch wieder andere, bessere Tage erleben. Und Ihr werdet weiter schwafeln.

Mir fällt nichts besseres ein als „You’ll never walk alone“ (Gerry & The Pacemakers), dem großen Fussball-Tröster auf allen Plätzen dieser Welt.

Wenn Du durch einen Sturm gehst, Kopf hoch,und hab keine Angst vor der Dunkelheit. Am Ende eines Sturms da ist ein goldener Himmel und das süße silberne Lied einer Lerche.

Lauf‘  weiter durch den Wind, lauf‘ weiter durch den Regen. Obwohl deine Träume zerstört und fortgeblasen werden, geh‘ weiter, geh‘ weiter mit Hoffnung in deinem Herzen.

Und du wirst niemals alleine gehen, Du wirst nie alleine laufen. Geh’weiter, geh‘ weiter mit Hoffnung in deinem Herzen. Und du wirst niemals alleine gehen! Du wirst nie alleine gehen!

 

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