Ideen sind gefragt

Hier ist eine gute Idee zu finden: Dieses Lied ist von der berühmtesten Band Italiens der 70er Jahre. Sie haben die Urheberrechte an das Krankenhaus in Bergamo überschrieben. Jeder Klick auf das Video ist damit quasi eine Spende, da YouTube dem Inhaber Geld pro Klick bezahlt. Im Krankenhaus von Bergamo sind alleine gestern 800 Menschen gestorben. 

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Keine Scherze am 1. April

Die großen Internetplattformen und Printmedien haben gemeinsam beschlossen in diesem Jahr keine Aprilscherze mit ihren Besuchern und Lesern zu treiben. Das gilt für Veröffentlichungen am 1. April d.J. – Es sei nicht angemessen eine Welt, die mit einer Pandemie in einem harten Kampf steht, auch noch in die Irre zu führen, auch wenn dieses scherzhaft gemeint sei. Darüber hinaus stehe zu befürchten, dass viele Menschen Aprilscherze, die auch FakeNews seien, für bare Münze nehmen, und so fruchtbare Systeme des menschenlichen Zusammenlebens zum Erodieren bringen könnten. Internetplattformen und Medien wollten stattdessen ihre Bemühungen um echte Aufklärung und wissenschaftliche Fakten verstärken.

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Da müssen noch einige Schnitzel draufgelegt werden

Es sei hier gestattet einmal einen Facebookbeitrag von R.L. zu zitieren. R.L. ist Pflegekraft und er beschreibt das Desaster im deutschen Pflege- und Gesundheitssystem mit seinen Worten und aus seiner Erfahrung heraus:

Jetzt muss ich mich mal auskotzen. Wie viele meiner Kollegen arbeite ich als Krankenpfleger auf einer Intensivstation.

Seit Jahren wird das Gesundheitssystem kaputt gespart und das Personal verheizt. Das Wort Freizeit und Familie kennen viele schon gar nicht mehr. Jetzt seit der Corona Krise werden wir beklascht und bejubelt, Leute stehen auf dem Balkon und feiern uns. Aber soll ich euch etwas sagen? Es juckt mich ein Scheiß. (Achtung: Der Satz soll nicht respektlos erscheinen, ich wollte damit meinen Unmut kundtun und niemandem auf die Füße treten)

Was bringt mir das Geklatsche wenn sich für uns weiterhin nichts ändert? Wir werden weiterhin mit dem Personalmangel zu kämpfen haben, täglich einspringen müssen. Es wird einfach ausgenutzt das wir nicht streiken können da hier sonst Menschen sterben.

Und gerade jetzt wo wir am meisten Unterstützung brauchen fehlt es an allem. Die Personaluntergrenze wurde aufgehoben, jetzt muss jede Pflegekraft wieder mehr Patienten versorgen. Schutzmasken die für unsere Sicherheit aber auch für die der Patienten sorgen sind knapp oder gar nicht vorhanden. So bekommt jeder nur eine Maske pro Schicht. Dafür sind die gar nicht ausgelegt. Was ich aber noch viel schlimmer finde ist, das es Angehörige gibt die unsere Masken geklaut haben, sogar das Desinfektionsmittel wurde teilweise geleert und mit Wasser aufgefüllt. Was zur Hölle stimmt denn mit euch nicht?

Und wenn meine Kollegen und ich nach der Schicht heim fahren und einkaufen wollen ist alles leer. Dann rennt man von Supermarkt zu Supermarkt um wenigstens die wichtigsten Dinge zu bekommen. Es wurde sogar schon auf Station Toilettenpapier gegen Gemüse getauscht. Kein Witz!

Ihr wollt uns wertschätzen? Gut, dann hört auf euch wie Egoisten zu verhalten. Kauft nur das was ihr wirklich benötigt und vergesst nicht das es Menschen gibt die arbeiten müssen, oder ältere die eben nicht die Möglichkeit haben große Ladungen nach Hause zu schleppen. Haltet euch endlich an die Maßnahmen die von der Regierung erlassen werden, egal was ihr davon haltet. Und vor allem würde ich mir wünschen, vergesst uns nicht wieder wenn das alles überstanden ist. Denn wir gehen dann weiterhin jeden Tag zur Arbeit und kümmern uns um euch oder euren Angehörigen.

Wenn ihr das alles erledigt habt, dann könnt ihr gerne weiterklatschen.

Und die Regierung fordere ich auf, handelt endlich statt wie immer nur rumzuschwafeln. Hört auf eure Diäten zu erhöhen, macht unseren Beruf wieder attraktiver durch bessere Bezahlung und vor allem durch bessere Arbeitsbedingungen. Es reicht! Ihr wollt Fachkräfte? Dann bezahlt sie auch wie solche!

Nicht morgen, nicht irgendwann. Jetzt! Sonst wird in Zukunft niemand mehr da sein der eure ganzen neuen Beatmungsmaschinen bedient.

Zum Abschluss wollte ich mich noch einmal persönlich bei allen Menschen bedanken die täglich dafür Sorgen das der Laden weiterläuft. Mein Dank geht an jede Verkäuferin die sich mit egoistischen, teilweise beleidigenden Kunden rumärgern muss bis hin zum Polizisten oder Feuerwehrmann.

Danke!

Ganz sicher werden viele Pflegekräfte diese Zeilen unterstreichen können. Frank Gallagher aus der Serie „Shameless“ hat es in seiner unnachahmlichen Art einmal so ausgedrückt: „Wertschätzung drückt man am besten in der Menge Schnitzel aus, die man für seinen Lohn kaufen kann!“ – In den Pflegeberufen müssen nicht nur eine Menge Schnitzel draufgelegt werden. Wertschätzung drückt sich auch in den Rahmenbedingen der Arbeit und in der gesellschaftlichen Beachtung der geleisteten Dienste aus.

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Fernsehen bis zum Abwinken

Das Fernsehen, praktisch alle Sender, reagieren auf die Corona-Krise. Die laufende Berichterstattung ist fast bis zum Unerträglichen ausgeweitet. Aber das ist vermutlich nötig. Andererseits werden auch startbereite, neue Serien weit nach hinten verschoben. Die Sportschau zeigt „Klassiker“ aus dem Archiv, Sky nimmt Kindersendungen ins Programm und der Sport-Sender holt Jörg Vontorra wieder in den Dienst. Die Nachrichtensender bringen Endlosschleifen. Trotzdem aber verzeichnen fast alle Sender Zuschauerzuwachs, was allerdings auch kein Wunder ist. Man hat ja Zeit.

Videoschaltungen oder auch Video-Talkshows sind vielleicht mal ganz interessant, aber irgendwie fehlt ihnen das Leben. Es fehlt das Publikum, da können sich Schöneberger und Illner noch so sehr bemühen. Gut, dass es diese Technik gibt, aber Skype ist eben nicht HD-TV und der Ton hat allenfalls „Telefonqualität“.

Es hat auch sein Gutes. ARD und ZDF lüften mal ihre Archive und bringen fast vergessene Serien in ihre Programme One und Neo. „Bezaubernde Jeannie“ und das Krankenhaus im Schlottertal bis zum Abwinken.

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Beliebte Wochenmärkte in der Region

In den Zeiten des Corona-Virus kostet es vielen Mitmenschen viel Überwindung einen Supermarkt oder einen Discounter aufzusuchen. Manchmal sind die notwendigen Abstände einfach nicht einzuhalten. Ganz anders bei den Wochenmärkten hier in der Region. Alles spielt sich unter freiem Himmel und in frischer Luft ab. Und die Bananen, Äpfel, Birnen, Butter und Blumen sind garantiert frisch. Auch viele Hofläden beschicken die Wochenmärkte mit ihren Waren. Man kommt ins Gespräch …. und trifft sich nächste Woche wieder.

Hier einige Wochenmärkte in der Region:

Wochenmarkt Grasberg

Jeden Donnerstag befindet sich in der Zeit von 08:00 – 12:00 Uhr auf dem Parkplatz vor der Seniorenwohnanlage der Grasberger Wochenmarkt. Der Wochenmarkt bietet Ihnen eine Auswahl an frischen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln wie z.B. Obst und Gemüse, Käsespezialitäten, Honig oder Backwaren.

Wochenmarkt Worpswede

Der Worpsweder Wochenmarkt findet immer samtags von 09.00-14.00 Uhr auf dem neuen Dorfplatz – direkt beim zentralen Parkplatz vor dem „Kaffee Worpswede“ (Lindenallee 1) – statt und ist zu einem beliebten Treffpunkt für viele Worpsweder und Touristen geworden.

Osterholz-Scharmbeck

Wochenmarkt Klosterplatz Osterholz in Osterholz-Scharmbeck, Klosterplatz, 27711 Osterholz-Scharmbeck, Öffnungszeiten:Do 08:00 – 13:00

Zeven

Wochenmarkt Vitus-Platz in Zeven, Vitus-Platz, 27404 Zeven, Öffnungszeiten: Fr 08:00 – 12:30

 Findorffer Wochenmarkt (Bremen)

Mein persönlicher Favorit ist der Wochenmarkt in Bremen-Findorff (di., do. und sa.). Das ist nicht nur meine alte Heimat, nein, es ist auch der schönste Wochenmarkt weit und breit. Er hat Flair und auch das größte Angebot! Erfahren Sie mehr …

   Wochenmarktsuche in Ihrer Umgebung

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Das Virus wird nicht durch unsere Haustiere übertragen

 
 
Auf Grund der aktuellen Entwicklung rund um das Corona-Virus ist das Katzenhaus Lilienthal derzeit für den Publikumsverkehr leider geschlossen. Telefonisch und in Notfällen sind wir weiterhin für Sie erreichbar.
 
Aus gegebenem Anlass finden allerdings zur Zeit keine Vermittlungen im Katzenhaus statt.
Sollten Sie Interesse an einem der kleinen Schützlinge haben, melden Sie sich gerne telefonisch: Tel.: 04298 46 77 727
 
Es folgt dann ein erstes Vermittlungsgespräch mit Ihnen, sobald der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
 
Der Tierschutzverein weist darauf hin, dass Tiere (Haustiere) im normalen Kontakt das Corona-Virus NICHT auf Menschen übertragen können. 
 
Derzeit werden aus lauter Panik Haustiere ausgesetzt, in Tierheimen oder Tötungsstationen abgegeben. Es besteht kein Grund sich gegenüber den Tieren herzlos und grausam zu verhalten. Im Gegenteil: gerade in Zeiten der freiwilligen oder unfreiwilligen Isolation der Menschen sind es die Haustiere, die der Vereinsamung entgegenwirken. Und im übrigen sind unsere Haustiere auch ein Grund sich mal im Freien zu bewegen.
 
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